Heute Morgen behandelten die lachenden Füdlis von der Radiostation das Thema Stress. Sie fachsimpelten über die Möglichkeiten der Vermeidung einer Stresssituation. Man solle immer im hier und jetzt leben, das heisst, während der Arbeit nicht an Aufgaben in der Freizeit denken (Einkaufen und so) und in der Freizeit nicht an der Arbeit rumgrübeln. Dann war da noch der Tipp zehn Minuten früher aufzustehen als sonst, damit man den Morgen gelassener angehen kann. Nun ja... sicher gute Tipps für die allgemeine Stresssituation. Apropos Strass. Ich finde Strass-Steine voll nicht börnig. Aber das nur so nebenbei. Wenn aber der Stress überhand nimmt, dieses eklige nicht direkt sichtbare Ungetüm. Dann hilft nur noch ein kurzer, überraschender Gesellschafts-Kurzausstieg. Für eine Zeit (oder auch zwei) die durchnässte, von Stress gesättigte, schmutzige, schwere Matraze vom geschundenen Rücken los binden und die engen, verbrannten Seile von der müden Seele streifen. Einen frischen Atemzug... und das Leben einsaugen.
Oh Stress, du Konstrukt in meinem Gehirn. Absurder logischer unsinniger Neuronen aktivierer. Wo bist du? Zeige dich jetzt, wenn du dich getraust.
Gut, manchmal bist du ganz schön mächtig. Ohnmächtig sogar! Doch jezt gatraust du dich nicht. Woher kommst du eigentlich? Gegen die Katze bist du machtlos. Das Geschnurr einer Katze erträgst du nicht. Du krümmst dich zusammen und wälzt dich am Boden. Du kehrst zurück. Du Wanderer!
Montag, 12. März 2007
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