Montag, 19. Februar 2007

Welten

Schon den ganzen Tag über, hatte ich ein melancholisch-glückliches Gefühl in mir, das zu folgendem Gedankengang führte: Ich muss vielleicht kurz ausholen... Ich sass, früh Morgens, im gemütlichen Cafe, dass ich schon im letzten Beitrag kurz erwähnt habe. Da betrachtete ich, während einem Macchiato (mittlere Röstung) und einer Kippe, die Leute die um mich herum sassen. Wohin gehen sie nach ihrem Kaffee? Was erwartet sie nach diesem kurzen Augenblick der Ruhe? Was erleben und leben sie? In was für einer Welt wandeln sie?
Die Welt gibt es wahrscheinlich nicht. Denn jeder macht, erlebt und lebt schliesslich in seiner eigenen Welt.
An diesem Tag beginnen wir unseren Morgen im selben Cafe, und dennoch erlebt jeder, schon nur diese Minute, diese Sekunde, diesen Augenblick ganz anders. Wenn schon nur dieser Augenblick ganz anders erlebt, also sozusagen in einer Welt erschaffen, wird. Wie ist es dann mit einem Tag, einem Monat oder gar einem Jahr? All die Menschen die in einer Welt vorkommen, damit meine ich jetzt die relevanten Beziehungen, bilden natürlich einen grossen Teil der Welt. Der Welt jedes einzelnen. Sie entscheiden, mehr oder weniger auch über die Grundstimmung dieser Welt. Die Familien, Partner, Freunde, Bekannte aber auch Leute die man weniger gerne in seiner Welt hätte, bestimmen einen grossen Teil des Weges und der Umgebung dieser Welt.
Ja da könnte man ganze Bücher, Bände, Welten damit füllen. Richtig auf den Punkt bringen, wird bei dieser Sachlage eher schwierig. Doch ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich mich in meiner Welt sehr wohl fühle. Ich möchte mich wirklich von ganzem Herzen, bei all diesen Menschen die meine Welt "bewohnen" bedanken. Für all die Momente, Höhepunkte, Kämpfe. Für all das was meine Welt ausmacht. Denn es lebt sich sehr schön so. Danke.

die Welt Bernstein




Entlang unseres wunderschönen Flusses führt ein Weg. Diesen habe ich heute gewählt. Die Musik des schönen Wassers, die quakenden Enten; alles in Zufriedenhaeit in dieser schönen Stimmung, einfach im Fluss des Lebens. *ssrp*... Die elektronische übermütige Anzeigetafel riss mich aus meinen Gedanken auf den Boden zurück. Die Tafel meinte, die Wassertemperatur beträge -24 Grad. Kein Scherz. Nur die Anzeigetafel scherzte. Das in einem milden klimaverstörten warmen Wintertag?
Ja

Aare Ente

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